@Katrin

@Katrin

Hier ein bisschen über mich.

Ich bin ein bisschen über 29 – okay, das funktioniert schon seit Jahren nicht mehr…
Aufgewachsen bin ich in der ehemaligen DDR, wo ich den Beruf der Eisenbahntransporttechnikerin erlernte. In Dresden begann ich ein Studium, doch dann kam alles anders: Noch vor der Wende heiratete ich nach Wien. Nicht unbedingt, weil ich „in den Westen“ wollte – eher, weil ich einfach weit weg wollte.
Meine Tochter, ein absolutes Wunschkind, wurde am Tag der deutschen Einheit 1992 in Wien geboren. Während ich kurz darauf die Kindergartenschule abschloss, bekam ich die Scheidungspapiere – und kaum Unterstützung. In dieser Zeit lebte ich nachts die Seidenmalerei: Sie half mir, Material zu kaufen, und meinem Kind ein kleines Extra zu ermöglichen.
2000 zog ich nach Vorarlberg, tauschte das Wienerische gegen „Deutsch“ und arbeitete mich durch Buchhaltung, Verkauf und schließlich in die IT. Erst Trainerin, dann technische Dokumentation, am Ende Seniorentwicklerin.
Dann kam der Bruch.
Die Psyche streikte, ich verschwand in einer stillen Welt – und wurde viel zu früh zurückgeschickt. Ich startete erneut, diesmal als Praktikantin. Ich war gut im Job, aber mit manchen Menschen… da konnte ich mich nicht wehren.
Angestellt für 80 %, arbeitete ich gefühlt 120 %. Mein Mann wurde krank – psychisch. Ich half, wo ich konnte. Es wurde schlimmer. Corona, Homeoffice, Dauerstress. Und seit 2016: Schmerzen. Immer mehr.

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Unser Sabbatical hat mir das Leben zurückgebracht. Doch danach wurde alles zu viel: die Arbeit, die Schmerzen, der Schlafmangel.

AUS.

Aber: Ich bin noch hier. Klein, aber am Leben. Traurig, aber wieder mit Hoffnung.
Jetzt träume ich nicht von der Karriereleiter, sondern von einem Brennofen.
Von kleinen Kunstwerken, von Kreativität mit Ton, Wolle, Farbe.
Und davon, vielleicht mit ein paar Verkäufen meinem Traum näherzukommen.


Thema: Leben im Schmerz

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