Sie schauen frech, schräg, manchmal etwas verpeilt –
und manchmal so, als hätten sie gerade einen sehr eigenen Gedanken.
Kein Wollmoll ist wie das andere.
- Nicht im Gesicht.
- Nicht in der Farbe.
- Nicht im Ausdruck.
- Manche zwinkern.
- Manche grinsen.
- Manche schauen, als wollten sie sagen:
„Sprich mich bitte nicht an.“
Wie alles begann
Die Geschichte der Wollmolls beginnt nicht neu.
Sie beginnt mit einem sehr alten Mann.
Und mit sehr alter Wolle.
Ich bekam mehrere Säcke davon.
- Bunt.
- Trocken.
- Verfilzt.
- Alt.
Sie roch streng, war spröde – eigentlich „tot“.
Ich wusste lange nicht, was ich damit tun sollte.
Wegwerfen kam für mich nicht infrage. Aber ich wusste:
Diese Wolle gehört zu einem Leben.
Und dieses Leben sollte nicht einfach verschwinden.
- Also habe ich sie gewaschen.
- Gelüftet.
- Sortiert.
Mit Geduld und Mühe wieder in Bewegung gebracht.
Aus dieser Wolle entstanden viele kleine bunte Kugeln.
Und irgendwann kam der Gedanke:
Warum sie nicht aufleben lassen?
So wurden aus einfachen Wollbällen kleine Charaktere.
Und so entstand die
Wollmoll – Serie #1.